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Neuer Allianz Reputationsschutz ersetzt den entgangenen Gewinn in einer Krise

  • Allianz Global Corporate and Specialty (AGCS) bietet erstmals einen umfassenden Reputationsschutz für Unternehmen in Krisensituationen, der neben Beratungs- und Serviceleistungen auch die Deckung des entgangenes Gewinns einschließt.
  • Zugriff auf internationale Krisenkommunikationsberatungen und Medienanalysten in einem Krisenfall.
  • Auslöser für Reputationsrisiken nehmen im Social Media-Zeitalter zu, viele Unternehmen sind aber noch ungenügend gegen die Folgen einer Reputationskrise abgesichert.

München, 14. Juni 2018: Die Reputation eines Unternehmens ist ihr wertvollstes Gut und gleichermaßen gefährdet wie nie: Reputationskrisen zählen laut dem Allianz Risk Barometer 2018 zu den zehn größten Unternehmensrisiken weltweit: „Trotzdem sind viele Unternehmen noch immer erst mangelhaft gegen die Folgen einer Reputationskrise abgesichert. Das ist umso bedenklicher, weil sich die Auslöser für derartige Krisen im Social Media-Zeitalter vervielfacht haben“, erklärt Martin Zschech, Regional Head of Financial Lines in Zentral- und Osteuropa. Mit der neuen Police „Allianz Reputation Protect“ bietet die AGCS im deutschsprachigen Raum eine umfassende Versicherungslösung, die die Unterstützung durch internationale Krisenkommunikationsberater mit der Deckung des finanziellen Schadens infolge einer Reputationskrise vereint.

Bei der Berechnung des finanziellen Schadens orientiert sich die Allianz an dem bewährten Konzept aus der Betriebsunterbrechungsversicherung, mit dessen Hilfe der entgangene Gewinn nach Eintritt einer Reputationsbeeinträchtigung ermittelt wird. Wenn also ein Unternehmen infolge eines Krisenvorfalls weniger Produkte verkauft, so kann der innerhalb einer vereinbarten Haftzeit entstandene Ertragsausfall ab Beginn der Reputationsbeeinträchtigung erstattet werden. „Erstmals sind damit bei der AGCS auch monetäre Verluste in eine Reputationspolice eingeschlossen“, erklärt Joachim Albers, Leiter Produktentwicklung Financial Lines bei der AGCS.

Dabei ist „Allianz Reputation Protect“ bewusst als „Allgefahren-Deckung“ mit einer sehr weiten Versicherungsfalldefinition angelegt. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn der Leiter der Kommunikationsabteilung oder ein anderer Top-Manager des Unternehmens ein Ereignis als kritisch für die Reputation des betreffenden Unternehmen einstuft und diesen Vorfall dem Versicherer anzeigt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann die vereinbarte Haftzeit.

Konkret bietet „Allianz Reputation Protect“ Unterstützung und Absicherung in allen Phasen eines Reputationsfalls. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde eine erste, profunde Analyse zu seinem spezifischen Reputationsrisiko durch die MediaTenor International AG, einem führenden Institut für Medienanalysen. Gleichzeitig können Unternehmen vorab einen Krisenkommunikationsberater auswählen, um im Falle einer Krise schnell und professionell zu reagieren. Die Kunden können unter mehreren internationalen Kommunikationsagenturen aus dem AGCS-Partnernetzwerk wählen: Brunswick, CNC und Hill+Knowlton stehen im Schadenfall zur Verfügung. „Ziel ist es, durch eine rechtzeitige und professionelle Reaktion zu verhindern, dass der gute Ruf eines Unternehmens leidet“, erklärt CNC-Krisenexpertin Natalie Brandis. Die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit eines Unternehmens steigen im digitalen Zeitalter enorm: „Jeder der zwei Milliarden Smartphone-User kann heutzutage Nachrichten erstellen oder weiterleiten, 69 Prozent aller Krisen verbreiten sich innerhalb eines Tages weltweit“, weiß Udo Becker, Leiter der Krisenkommunikations-Services bei Hill+Knowlton Strategies.

Im Krisenfall übernimmt AGCS die anfallenden Kosten für die Kommunikationsberatung durch die ausgewählte Agentur, für den Reputations-Monitoring-Service durch MediaTenor International sowie die Umsetzung der durch die beauftragte Kommunikationsagentur empfohlenen Krisenreaktionsmaßnahmen. Dies kann die Einrichtung und der Betrieb von Callcentern, eine länderübergreifende Werbeaktion oder die Beauftragung von Marktforschungsinstituten sein.

Schließlich werden nach der Krise wichtige Ergebnisse des konkreten Falles zusammen mit den Kommunikationsberatern analysiert und in Form eines Abschlussberichts zur Verfügung gestellt. „Dies ist wichtig, um Lehren aus dem Vorfall zu ziehen und aus den gemachten Fehlern zu lernen“, erklärt Matthias Vollbracht vom Media Tenor International.  

Neben der neuen „Allianz Reputation Protect“ bietet die AGCS weitere Versicherungslösungen, die für finanzielle Schäden in Krisensituationen für Unternehmen aufkommen. Eine D&O-, Cyber- oder auch Produktrückrufversicherung kann das Schadenpotenzial weiter verringern und ergänzt das Angebot der Reputationsschutzpolice.

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Pressekontakte

Daniel Aschoff              +49 89 3800 18900              daniel.aschoff@allianz.com

Heidi Polke-Markmann   +49 89 3800 14303              heidi.polke@allianz.com

Über Allianz Global Corporate & Specialty

Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) ist die eigene Marke der Allianz Gruppe für Firmen- und Spezialrisiken. Die AGCS bietet Versicherungs- und Risikomanagementberatung über das gesamte Spektrum von Spezialversicherung, ART und Firmengeschäft: Marine, Aviation (inkl. Space), Energy, Engineering, Entertainment, Financial Lines (inkl. D&O), Liability, Mid-Corporate und Property (sowie Internationale Versicherungsprogramme).

Mit ihren fast 4.700 Mitarbeitern aus 70 Nationen operiert die AGCS weltweit in 34 Ländern mit eigenen Teams und in mehr als 210 Ländern und Gebieten über das Netzwerk der Allianz Gruppe und andere Partner. Die AGCS liefert Versicherungslösungen für mehr als drei Viertel der „Fortune Global 500“-Unternehmen. 2017 zeichnete sie weltweit insgesamt 7,6 Milliarden Euro Bruttoprämien.

Die AGCS SE verfügt über die Bonitätsratings AA von Standard & Poor’s und A+ von A.M.Best.

Weitere Informationen finden Sie unter www.agcs.allianz.com oder folgen Sie uns auf Twitter @AGCS_Insurance, LinkedIn und Google+.

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