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Allianz Global Corporate & Specialty SE erweitert Cyber-Versicherung

  • Versicherungssumme bis maximal 100 Millionen Euro möglich
  • Allianz Cyber Protect" künftig auch für national tätige Finanzdienstleister verfügbar
  • Deckungsumfang schließt stets auch Produktions-IT mit ein

PRESSEMITTEILUNG - München, 10. Dezember 2014

Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS), der globale Industrieversicherer der Allianz Gruppe, erweitert den Deckungsrahmen ihrer Cyberversicherung. Die maximal verfügbare Deckungssumme von „Allianz Cyber Protect“, die bisher auf 50 Mio. Euro begrenzt war, verdoppelt sich auf 100 Mio. Euro. Zudem können künftig auch national tätige Finanzdienstleister die Cyberversicherung bei AGCS abschließen. Dritte Neuerung: Die in drei unterschiedlichen Modellen erhältliche Cyberpolice umfasst künftig immer auch IT-Systeme zur Produktionssteuerung zusätzlich zur Office-IT.

„Die Markteinführung von Allianz Cyber Protect in Deutschland war erfolgreich. Das Risikobe-wusstsein für Gefahren aus dem Netz ist in den vergangenen Monaten enorm gewachsen. Immer mehr Unternehmen sehen eine Cyberversicherung als einen Baustein ihres IT-Risikomanagements“, erklärt Christopher Lohmann, CEO Germany & Central Europe von AGCS und damit für das Geschäft des Industrieversicherers in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Doch gerade internationale Konzerne hätten sich, so Lohmann, häufig mehr Kapazität gewünscht. Darauf reagiere AGCS jetzt mit der Erweiterung der Deckungssumme auf 100 Mio. Euro.

Betriebsunterbrechungen in der digitalen Fabrik

Die Cyberversicherung von AGCS, die in drei Varianten verfügbar ist, umfasst künftig schon im Basismodell auch Schäden an IT-Systemen für Produktion und Automation wie beispielsweise Maschinensteuerungssoftware. „Die digitale Fabrik ist vielerorts bereits Realität. Die Fertigung ist weitgehend automatisiert und oft mit dem Internet vernetzt. Softwareprobleme oder IT-Ausfälle lassen Bänder stillstehen und sorgen für kostspielige Betriebsunterbrechungen“, erklärt Martin Zschech, Leiter Financial Lines Germany & Central Europe bei AGCS. Laut einer Studie des VDMA verzeichneten bereits rund ein Drittel der deutschen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau Produktionsausfälle in Folge von IT-Sicherheitsvorfällen.

Individuelle Cyber-Risiken erkennen

Vor Versicherungsabschluss prüft AGCS im Rahmen einer Risikobewertung die Qualität der Prozesse und IT-Systeme des jeweiligen Unternehmens. Für Unternehmen, die ihre IT-Risiken erst noch genauer verstehen möchten, bietet AGCS in Deutschland auch Workshops an – auf Wunsch zusammen mit ihrem Kooperationspartner T-Systems. Dabei werden die konkreten Cyberbedrohungen für ein Unternehmen untersucht und Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsniveaus aufgezeigt. „Die Verantwortlichen für Versicherungseinkauf, Risikomanagement und IT des Unternehmens sitzen mit Experten aus Versicherung und Technologie an einem Tisch. Diese 360°-Perspektive ist die ideale Grundlage für ein ganzheitliches Risikomanagement zu Cybergefahren“, erklärt Jens Krickhahn, Practice Leader Cyber & Fidelity bei AGCS  im deutschen Financial-Lines-Team. Über eine Verbesserung von Prozessen oder der IT-Security ließen sich Sicherheitslücken reduzieren, so Krickhahn: „Aber einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht. Es bleiben immer Restrisiken, die ein Unternehmen akzeptieren, verhindern, kontrollieren oder zur weiteren Minimierung an eine Versicherung transferieren kann.“

Allianz Cyber Protect ist seit Juli 2013 auf dem Markt und in Europa, Asien, Australien und Kanada verfügbar. Die Police kombiniert Bausteine aus der Sach-, Haftpflicht- und Vermögensschaden-versicherung zu einem individuellen Deckungskonzept, das als Basisdeckung sowie in zwei Premiumvarianten verfügbar ist. Gedeckt sind sowohl Eigenschäden wie beispielsweise Ertragsausfälle durch Betriebsunterbrechungen oder die Kosten für die Wiederherstellung von Daten als auch Haftpflichtschäden Dritter. Übernommen werden auch die Kosten für IT-forensische Dienstleistungen.

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