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Für Brasilien qualifiziert

Die (Fußball-)Welt blickt auf Brasilien: 32 Fußball-Mannschaften werden in wenigen Tagen im größten Land Südamerikas erwartet, in dem nach 64 Jahren wieder eine Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Das Team von Allianz Global Corporate & Specialty ist seit 2013 vor Ort. Nach der sukzessiven Öffnung des brasilianischen Versicherungsmarktes wurde hier eine eigene Rückversicherungsgesellschaft eröffnet, die sich trotz der immer noch strengen Regularien gut behauptet.

Wie sieht die Situation in Brasilien für deutsche Versicherungskunden heute aus? Wohin entwickelt sich der brasilianische Versicherungsmarkt und wo liegen die Herausforderungen und Chancen für die AGCS? Harry Grosch und Andreas Hölscher, für den Erst- und Rückversicherer der Allianz in São Paulo und Rio de Janeiro tätig, geben Antwort.

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2007 ging in Brasilien die Ära des staatlichen Rückversicherungsmonopols zu Ende: Ab diesem Zeitpunkt war es ausländischen Versicherern gestattet, eigene Rückversicherungsgesellschaften zu gründen. Deren Geschäftstätigkeit unterlag zunächst weiter staatlichen Regulierungen, die Liberalisierung des Versicherungsmarktes vollzog sich langsam.

Im Januar 2013 nahm die Allianz Global Corporate & Specialty Resseguros Brasil S.A. in São Paulo ihren Betrieb auf. Als lokaler Rückversicherer hat sich das Team unter Leitung von Angelo Colombo inzwischen Rang 5 auf dem brasilianischen Rückversicherungsmarkt erkämpft. Nicht nur für brasilianische Niederlassungen internationaler Unternehmen, sondern inzwischen auch für einheimische Konzerne bietet die Allianz umfassenden lokalen und multinationalen Service und eine erstklassige Bonität. Im aufstrebenden Brasilien ist sie als Erst- und Rückversicherer an verschiedenen Infrastrukturprojekten, etwa an Stadien-Bauten anlässlich der Fußball-WM, maßgeblich beteiligt.

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Quelle: SUSEP, 2013 Zahlen enthalten Ist-Wert von Nov/13 und geschätzte Werte von Dez/13

Rahmenbedingungen im brasilianischen Versicherungswesen

Heute ist Brasilien im Wesentlichen ein freier Versicherungsmarkt, auch wenn es weiterhin viele Regularien zu beachten gilt, die von der staatlichen Behörde SUSEP (Superindencia de Seguros Privados) vorgegeben und überwacht werden. So müssen alle Versicherer ihre Bedingungen von ihr genehmigen lassen, was eine schnelle, flexible Anpassung von Bedingungen oder Produkten an die individuellen Anforderungen des Kunden (z.B. Deckungserweiterung) erschwert: im Schnitt vergeht ein Jahr bis zur endgültigen Genehmigung.

Die lokalen Bedingungen sind im globalen Vergleich auf einem deutlich veralteten Stand, beklagen selbst einheimische Verbände und Unternehmen. Neben Bedingungen bedürfen auch Tarife einer behördlichen Bewilligung, generell sind hier klare Untergrenzen vorgesehen. 

Die Vermittlung von Versicherungen liegt in der Mehrheit bei den Agenturen der Versicherungsgesellschaften. Einzelne Makler, die sich inzwischen im Markt etabliert haben, hinken beim Service den internationalen Standards noch deutlich hinterher.

Nichtsdestotrotz wächst der brasilianische Versicherungsmarkt im internationalen Vergleich mit rasantem Tempo weiter, vor allem aufgrund der wachsenden Mittelschicht. Harry Grosch von der Allianz Seguros S.A. in São Paulo, und Andreas Hölscher, Leiter der Engineering Sparte bei AGCS Re in Rio de Janeiro, erzählen von den Herausforderungen, Chancen und Risiken im brasilianischen Versicherungsmarkt.


Herr Hölscher, Herr Grosch, seit 2007 wurde der Versicherungsmarkt in Brasilien Schritt für Schritt liberalisiert. Kann man heute von einem offenen Markt sprechen?

Andreas Hölscher: Durchaus, und der Wettbewerb, den es ja vorher so gut wie gar nicht gab, nimmt auch immer weiter zu, da ständig neue internationale Versicherer die verschiedenen Lizenzen beantragen. Aktuell sind bereits 113 Rückversicherer und 121 Erstversicherer in Brasilien tätig, das ist eine ganze Menge. Allerdings müssen die Bedingungswerke auch weiterhin von der brasilianischen Versicherungsaufsicht genehmigt werden.

Harry Grosch: In der Tat hat sich der brasilianische Rückversicherungsmarkt seit der Öffnung vor sieben Jahren kontinuierlich gewandelt. Bestes Beispiel dafür ist, dass die staatliche Rückversicherungsgesellschaft IRB, der ehemalige Monopolrückversicherer in Brasilien, 2012 nur noch 38% der Rückversicherungsprämien zeichnete. Sprich, innerhalb von nur fünf Jahren wurden mehr als 60% der gesamten Rückversicherungsprämien auf die “neuen” Rückversicherer im Markt umgedeckt.

Aber die von Herrn Hölscher angesprochenen begleitenden Regularien und Vorschriften, die mit der Marktöffnung für Rückversicherer eingeführt wurden, sind immer noch eine große Herausforderung für alle Rückversicherungsgesellschaften. Insbesondere die Vorschriften zur Retrozession ins Ausland oder innerhalb von Versicherungsgruppen wie der Allianz, erschweren die Gestaltung unserer Leistungen gerade für unsere internationalen Industriekunden. So müssen beispielsweise lokale Rückversicherer mindestens 50% der eingenommenen Gesamtprämie im Lande behalten. Daraus resultierend können nur 50 % ins Ausland gegeben werden und davon wiederum nur 20 % an verbundene Gruppengesellschaften.

Streng geregelt ist auch, wer in Brasilien was versichern darf.

AH: Genau. Man kann in Brasilien ganz grob zwischen zwei verschiedenen Versicherungslizenzen unterscheiden, die man beantragen kann: entweder man ist reiner Direktversicherer ohne eingehende Rückversicherungsaktivität, wie im Falle der Allianz Gruppe die lokale Gesellschaft Allianz Seguros, oder man ist Rückversicherer ohne die Möglichkeit, Erstversicherungsgeschäft direkt zu schreiben.

Innerhalb des Rückversicherungsmarktes gibt es dann wiederum drei verschiedene Lizenzen: die “lokalen“ Rückversicherer, zu denen neben der Allianz Global Corporate & Specialty Resseguros Brasil S.A. auch die staatliche IRB, sowie weitere 12 Unternehmen gehören, die “admitted“ oder zugelassenen Rückversicherer, die den Sitz im Ausland haben, mit aktuell 32 Wettbewerbern, darunter auch die AGCS SE, und die “eventual“ oder gelegentlichen Rückversicherer mit derzeit 67 Lizenzen.

Für diese drei verschiedenen Typen von Lizenzen gelten jeweils verschiedene Regeln dafür, was, wann und wieviel rückversichert werden darf, was die ganze Angelegenheit ein wenig kompliziert macht.


Was genau bedeutet die Öffnung des Versicherungsmarktes für die internationale Klientel der AGCS, zum Beispiel für deutsche Unternehmen, die in Brasilien Geschäfte betreiben?

AH: Internationale Unternehmen können im Großen und Ganzen ihre Versicherungsgeschäfte in Brasilien mit den lokalen, gruppenzugehörigen Versicherern oder deren lokalen Partnern tätigen, wie in ihrem Heimatmarkt. Aufgrund der bereits erwähnten unterschiedlichen Lizenzen und der fiskalen Einschränkungen, Geldmittel aus dem Land abzuziehen, ist es allerdings nicht in jeder Konstellation möglich, alle Prämien außer Landes zu zedieren.

Ein gutes Stichwort: Was muss bei der Zession von Prämien an die Captives unserer Kunden beachtet werden?

AH: Es ist wie gesagt durchaus möglich, Prämien an Captives außerhalb Brasiliens zu zedieren, wenngleich dies nicht ganz einfach ist. Es gibt eine Menge Regeln, die beachtet werden müssen und daher ist jeder Fall im Einzelnen genau zu prüfen. Die erste Hürde ist, dass ein Erstversicherer mindestens 50% seiner Zessionen an einen lokalen Rückversicherer geben muss. Dieser wiederum darf lediglich 50% des gesamten Portfolio an Rückversicherer im Ausland abgeben. Das können wir dadurch darstellen, dass die Allianz Seguros (als Erstversicherer, der die Versicherungspolicen ausstellt) das Risiko vollständig an die AGCS Resseguros Brasil S.A. mit unserer lokalen Lizenz zediert.

Im zweiten Schritt, der darauf folgenden Rückversicherung der AGCS Re Brasil haben wir eine speziell auf unsere internationalen IVP Kunden ausgerichtete Rückversicherungslösung zur Retrozession an AGCS SE eingerichtet, in welche auch die Weitergabe von Risiken und Prämien an eine Captive berücksichtigt sind. Unter Beachtung der Begrenzung, dass 50% des Geschäfts von AGCS Re Brasil im Land bleiben müssen, finden wir dabei die im Interesse unser Kunden bestmögliche Lösung, bezogen auf das Gesamtvolumen unseres RV Geschäfts in Brasilien. 

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Neben einem Büro in São Paulo verfügt die AGCS Brazil auch über eine Niederlassung in Rio de Janeiro. (Bild: Shutterstock)

Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen AGCS Re und Allianz Seguros? Wer ist bei der Betreuung der Kunden wofür zuständig?

HG: Die Allianz Seguros ist die Erstversicherungsgesellschaft der Allianz Gruppe in Brasilien, und stellt die lokalen Policen für lokale und internationale Industriekunden aus. AGCS Re agiert als Rückversicherungsgesellschaft auf dem brasilianischen Markt und ist somit erste Adresse für die Rückversicherung von Allianz Seguros. Folglich gibt es eine sehr klare Aufgabenverteilung, bei der AGCS Re die Weiterleitung der Prämie an die jeweilige ausländische AGCS-Einheit übernimmt. 

Natürlich arbeiten Allianz Seguros und AGCS Re auch bei der Betreuung von lokalen brasilianischen Kunden eng zusammen. Die Allianz Seguros profitiert hier von der Expertise der AGCS, und umgekehrt. Durch das Know-how, die Expertise und Kapazität, welche AGCS Re beisteuerte, konnten in der Zusammenarbeit im letzten Jahr viele gemeinsame Kunden gewonnen werden. Es gelang sogar bereits, internationale Versicherungsprogramme für brasilianische Kunden zu etablieren.

Die AGCS steuert das industrielle Versicherungsgeschäft für die gesamte Region Südamerika – dazu gehören seit kurzem auch Chile und Kolumbien – aus den Büros in São Paulo und Rio de Janeiro. Wie funktioniert das genau?

AH: Unser AGCS Re Hauptsitz ist in Rio de Janeiro und es gibt eine Filiale in São Paulo. Faktisch sind aber beide Niederlassungen in etwa gleich groß und viele Geschäftsbereiche sind ausschließlich in São Paulo angesiedelt.

Was die Region Südamerika angeht, so müssen wir die in jedem Land die jeweiligen aufsichtsrechtlichen Regelungen der Versicherungsaufsichtsbehörden beachten und befolgen, genau wie in Brasilien. Es gibt kein gemeinsames Recht (wie z.B. EU-Zulassungsrecht), und von daher gibt es auch nicht die eine passende Lösung für alles.

Zum Beispiel haben wir sogenannte virtuelle Zeichnungsstellen bei unseren Allianz-Gruppen-Gesellschaften in Kolumbien und Argentinien eingerichtet. Lokales Industriegeschäft, das dort angetragen wird, wird von den dortigen Mitarbeitern direkt an die AGCS Re in Brasilien geleitet, wo wir das Underwriting machen und die nötige Rückversicherungskapazität für die Lokalgesellschaften bereitstellen können.

In anderen Ländern ohne lokale Präsenz einer Allianz Gesellschaft arbeiten wir direkt aus Brasilien mit den dortigen RV-Maklern und Erstversicherern zusammen, wie beispielsweise in Uruguay, Peru, Bolivien und Chile. Ähnliche Lösungen können im Prinzip auch für alle anderen Länder in Südamerika herangezogen werden.


Was sind aktuell die größten Herausforderungen, mit denen Sie in Ihrer täglichen Arbeit zu tun haben?

AH: Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, die lokale Rückversicherungsregistrierung der AGCS Resseguros Brasil S.A. in allen Ländern Südamerikas, in denen dies erforderlich ist, vorzunehmen. Das ist ziemlich aufwendig, da jede Aufsichtsbehörde ihre eigenen Zulassungsregeln hat. Um die Lizenz für Kolumbien zu erhalten, mussten wir zum Beispiel eine geprüfte Jahresbilanz vorlegen, und für Chile war ein zweites Rating nötig. Wir möchten uns in den nächsten Jahren in diesen für uns neuen Ländern etablieren und von den dort ansässigen Konzernen mit allen unseren Stärken wahrgenommen werden.

HG: Wir wollen Allianz Seguros und AGCS Re als die jeweils “Klassenbesten” im brasilianischen Markt verankern. Natürlich müssen wir dafür unser Serviceangebot kontinuierlich verbessern. Eine überragende Stellung nimmt dabei die stetige Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ein. Wir können das enorme Know-how der Allianz Gruppe, etwa in Bezug auf Produktentwicklung, Schadenbearbeitung etc. in Brasilien nur dann umsetzen, wenn wir über die entsprechend hochqualifizierten Mitarbeiter verfügen. Ich würde daher sagen, dass die Personalentwicklung im Moment tatsächlich die größte Herausforderung für uns darstellt.

Wir haben bereits gehört, dass sich der Versicherungsmarkt in Brasilien kontinuierlich weiter entwickelt. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Chancen und Risiken für die AGCS und die Allianz?

HG: Wir müssen weiter daran arbeiten, dass unsere Produkte für unsere lokalen Industriekunden dem internationalen Standard angenähert werden können. Dieser laufende Entwicklungsprozess ist ein „Must“ in unserer lokalen Versicherungsarbeit. Zudem beobachten wir, dass immer mehr brasilianische Unternehmen international expandieren. Hier wollen wir zeigen, dass AGCS Re und Allianz Seguros die richtigen Begleiter auf dem Weg ins Ausland sind, indem wir unsere exzellente Servicequalität bei internationalen Versicherungsprogrammen unter Beweis stellen.

Wenn wir auf den brasilianischen Personenversicherungsmarkt blicken, so müssen wir Lösungen dafür finden, wie wir die sozioökonomische Entwicklung in Brasilien, Stichwort neue Mitteklasse, richtig begleiten können. Wir müssen die Produkte auf ihre Bedürfnisse anpassen und über die geeigneten Vertriebskanäle anbieten, um diesen sehr schnell wachsenden Markt an neuen Versicherungskunden erfolgreich zu bedienen. Daraus ergeben sich Themen, die uns in den nächsten Jahren stark beschäftigen werden.

AH: Man muss immer bedenken, dass der brasilianische Rückversicherungsmarkt noch sehr jung ist und sich seit der Öffnung in 2007 schon viel getan hat. Die Wirtschaft in Brasilien ist ebenfalls im Aufschwung, und gleichzeitig im Wandel. Neue Unternehmen und neue Wirtschaftszweige, die vorher weniger verbreitet waren, halten Einzug, insbesondere höher entwickelte Produkte und Industrien, wie etwa die weiterverarbeitende Industrie, Elektromechanik und Elektronik. Sie müssen mit dem wachsenden Bedarf einer sich rapide entwickelnden Gesellschaft Schritt halten.

Für uns und unsere Kunden ist es eine tolle Chance, bei dieser Entwicklung dabei zu sein und so hoffentlich das Gesicht des Brasiliens von morgen mitgestalten zu können.


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Der Bau der Arena Amazonia in Manaus wurde von der AGCS Re Brasil versichert - dort werden insgesamt vier WM-Spiele ausgetragen. (Bild: AGCS)

AGCS war bei der Errichtung des WM Stadions „Arena Amazonia“ in Manaus der führende Versicherer. Ein Prestigeprojekt für Sie?

AH: Die Versicherung der Arena Amazonia war für uns sicher kein Prestigeprojekt. Die Vermarktung der WM ist ja von den Hauptsponsoren der FIFA gut besetzt. Für uns ist das einfach ein großes, komplexes Bau- bzw. Infrastrukturprojekt eines großen brasilianischen Baukunden, das wir auf den Tisch bekommen und entsprechend versichert haben. Das ist unser Job. Wir haben übrigens auch den Neubau eines weiteren Stadions in Brasilien für einen anderen großen Bauleistungskunden versichert, dieses wird nicht für die Fußball-WM genützt. Die WM war also bei der Auswahl der Projekte, die wir versichern, absolut kein entscheidendes Kriterium (lacht).

Während die WM näher rückt, mehren sich die Medienberichte darüber, dass es mit der rechtzeitigen Fertigstellung von Stadien und Infrastrukturprojekten nicht klappen könnte. Sie leben in Brasilien, wie ist Ihre Einschätzung?

HG: Unabhängig davon, dass vielleicht nicht alle geplanten Projekte rechtzeitig zum WM-Auftakt vollständig fertig gestellt sein werden, glaube ich doch fest daran, dass ein geregelter Spielbetrieb möglich sein wird und dass auch die logistischen Voraussetzungen für die Zuschauer (An- und Abfahrt zum Stadium, inländische Reisen etc.) vorhanden sein werden. Wir freuen uns auf die WM und die vielen internationalen Besucher, und die brasilianische Gastfreundschaft, gepaart mit der großen Leidenschaft für diese Sportart, wird sicherlich für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die wichtigste Frage zuletzt: wer wird Fußballweltmeister?

AH: Als Deutscher in Brasilien kann ich mir natürlich nichts Schöneres vorstellen als ein Finale Deutschland gegen Brasilien, und dann soll der Bessere gewinnen!

HG: Es gibt ja wie bei jeder WM wieder die “üblichen Verdächtigen” unter den Favoriten. Sicherlich zählt Deutschland dazu. Ich glaube, Weltmeister wird wohl die Mannschaft werden, die sich am besten auf die klimatischen und organisatorischen Herausforderungen eingestellt hat.

Unsere Experten

Andreas Hölscher verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Engineering Underwriting. Er ist seit Gründung der AGCS in 2006 für den Industrieversicherer tätig, an Standorten in Deutschland und der Schweiz. Seit November 2010 ist Hölscher Head of Engineeering UW bei AGCS Brasilien in Rio de Janeiro.

e-Mail: andreas.hoelscher@allianz.com

Harry Grosch ist Diplom-Verwaltungswissenschaftler und Diplom-Exportwirt und seit 25 Jahren bei der Allianz tätig. Nach Stationen im In- und Ausland, darunter Köln, Buenos Aires, Bogota und Madrid, ist er nun seit 2012 bei der Allianz in São Paulo im Einsatz.

e-Mail: harry.grosch@allianz.com