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Alternativer Risikotransfer: Ist es an der Zeit, um-zu-denken?

Wenn konventionelle Versicherungs- und Finanzierungslösungen nicht in Frage kommen, eröffnet Alternativer Risiko Transfer ganz neue Möglichkeiten. Genau hiermit befasst sich die Allianz Risk Transfer (ART), eine Tochtergesellschaft der AGCS.

Wie funktioniert alternativer Risk Transfer, was vermag die ART zu leisten und welchen Nutzen haben Unternehmen davon? Rob Makelaar und Yann Krattiger, beide ART-Experten, skizzieren die Geschichte und Geschäftstätigkeit der ART und bringen ganz nebenbei Licht in ein vermeintlich kompliziertes Thema.

Diesen Artikel finden Sie hier als pdf-Dokument in deutscher und englischer Sprache zum Download.

Die Allianz Risk Transfer („ART“) ist Anlaufstelle und Kompetenzzentrum der Allianz Gruppe für hochstrukturierte, maßgeschneiderte Versicherungs- und Rückversicherungslösungen. Die ART ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Allianz Corporate & Specialty (AGCS). Sie liefert Unternehmen im Industrie- und Finanzbereich passgenaue Lösungen für Risiken, für die am Markt keine konventionelle Versicherungs- und/oder Bankenlösungen angeboten werden.

ART‘s Geschichte

Die ART wurde 1997 von der Allianz ins Leben gerufen - als Reaktion auf die Gründung der Swiss Re New Markets durch die Swiss Re und die Beteiligung der Zurich Financial Services an Center Re und Center Solutions. Über diese Einheiten war es Swiss Re und Zurich Financial Services möglich, Firmenkunden alternative (Rück)Versicherungstechniken und -lösungen anzubieten, während die Allianz bis dahin mangels Expertise und Infrastruktur dazu nicht in der Lage war. Die ART wurde mit einem Startkapital von CHF 500 Mio. in Zürich als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Allianz SE gegründet. Da die Zielkundengruppe der Allianz Global Corporate & Specialty („AGCS“) ebenfalls große Industrieunternehmen sind, wurde die ART kurz nach der Gründung der AGCS zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der AGCS.

Die ART hat seit 1997 jedes Jahr Gewinne erwirtschaftet und ihr Kapital nach Dividendenausschüttungen auf über CHF 700 Mio. erhöhen können. Sie hat ein „AA-„ „Insurer Financial Strength & Counterparty Credit Rating“ von Standard & Poor’s zugesprochen bekommen. Die ART ist global tätig und beschäftigt derzeit 87 Mitarbeiter, verteilt über Büros in Zürich, New York, London, Bermuda, Amsterdam und Dubai. ARTs erster CEO war Jay S. Ralph, der jetzt Vorstandsmitglied der Allianz SE ist. Sein Nachfolger, Chris Fischer Hirs, ist designierter CEO der AGCS, wird also diese Rolle ab 2015 von Axel Theis übernehmen. Bill Scaldaferri, seit 2009 der dritte CEO der ART, ist seit 2012 ebenfalls Vorstandsmitglied der AGCS. 


Leitbild

Leitbild der ART ist es, mittels technisch ausgefeilter, innovativer Strukturierung, Risikoanalyse und Modellierung führender Anbieter von nicht-konventionellen Finanz- und (Rück-)Versicherungslösungen zu sein. 

Bereits 1999 strukturierte die ART die allererste Verbriefung von Versicherungsrisiken für die Allianz Gruppe (Gemini Re). Dies war gleichzeitig die erste Verbriefung überhaupt in Zusammenhang mit europäischen Naturgefahren. In diesem Marktsegment werden Versicherungsrisiken mittels Verbriefungen für Kapitalmarktanleger direkt zugänglich gemacht. So ist seither eine gefestigte „alternative“ Anlageklasse in Zusammenhang mit (Rück-) Versicherungsrisiken entstanden, die für Investoren wie Pensionskassen direkt zugänglich geworden ist. Es handelt sich hier in der Regel um Naturgefahren und Lebens-versicherungsrisiken. Durch eine strategische Partnerschaft mit einem der größten Investmentfonds und eigene Anlagetätigkeit in diesen sogenannten „Cat-Bonds“ ist die ART in diesem Bereich zu einer führenden Kraft in diesem Markt geworden.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die ART ihrer Rolle als „Strukturierer“ innovativer Versicherungslösungen gerecht wurde, war eine Terrorversicherung für die Luftfahrtindustrie nach der verheerenden World Trade Center-Katastrophe am 11. September 2001. Kurz nach den Anschlägen von 9/11 hatten die Luftfahrtversicherer die Dritthaftpflichtdeckung für Terrorschäden zunächst gänzlich gekündigt und anschließend neu aufgelegt, aber stark begrenzt. Dadurch standen Airlines und Flughäfen ohne ausreichenden Versicherungsschutz da. Daraufhin sahen sich viele Regierungen gezwungen, ihren nationalen Airlines und Flughäfen mit Staatsgarantien den nötigen Schutz zu gewähren.

Im Schadenfall hätte das erhebliche finanzielle Konsequenzen für die Steuerzahler haben können. Die ART und die Allianz Marine and Aviation (jetzt Teil der AGCS) haben daher eine Pooling-Lösung mit begrenzter Haftung und schadensabhängigen Prämienmechanismen entwickelt, die von der Europäischen Kommission als gangbare Versicherungslösung eingestuft wurde und zu einer Auflösung  der Staatsgarantien führte.


ARTs Alleinstellungsmerkmal

ARTs Alleinstellungsmerkmal ist ihr einmaliger Portfolio-Ansatz. Dieser Ansatz erlaubt es der ART unter gewissen Bedingungen Risiken zu übernehmen, die von konventionellen (Rück-)Versicherern als nicht versicherbar betrachtet werden. Die konventionellen (Rück-)Versicherungsprodukte basieren auf gewissen Grundprinzipien, allem voran das "Gesetz der großen Zahl". Dieses Gesetz besagt, dass sich die relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses in der Regel um dessen theoretische Wahrscheinlichkeit stabilisiert, wenn das zu Grunde liegende Zufallsexperiment immer wieder unter denselben Voraussetzungen durchgeführt wird. Damit der Risikoausgleich im Kollektiv unter Anwendung des Gesetzes der großen Zahl funktioniert, ist ein traditioneller (Rück-)Versicherer bemüht, Portefeuilles mit vielen gleichartigen Risiken zu erstellen (Kraftfahrzeuge, Wohn- und Geschäftsgebäude, Schiffe etc.). Das wiederum erfordert in hohem Maße standardisierte Versicherungsbedingen und, zur Vermeidung von Kumulrisiken, umfangreiche Risikoausschlüsse.

Der Risikoausgleich im Kollektiv unter Anwendung des Gesetzes der Großen Zahl setzt also die Existenz von vielen gleichartigen Risiken voraus. Damit stößt die traditionelle (Rück-) Versicherung aber auch an ihre Grenzen.  Bei einmaligen Risiken ist die Bildung eines Kollektivs von gleichartigen Risiken schlicht und einfach nicht möglich. Folglich sind konventionelle (Rück-)Versicherer in der Regel nicht bereit, solche Risiken in ihre Bestände mit aufzunehmen. Allerdings gibt es sehr wohl einmalige Risiken für die, anhand von statistisch relevanten Daten und versicherungsmathematischen Verfahren, ein  kalkulatorisches Risikoprofil erstellt werden kann. Ihr spezieller Portfolio-Ansatz erlaubt es der ART, genau diese Art von Risiken ins Visier zu nehmen.

Die ART arbeitet nicht, wie konventionelle (Rück-)Versicherer, nach dem Gesetz der großen Zahl, sondern, gemäß der Modern Portfolio Theory, mit Risikokorrelationen. Ähnlich wie bei der Zusammensetzung eines Aktienportefeuilles nimmt die ART einmalige Versicherungsrisiken in ihren Bestand auf, die nicht oder nur schwach oder im besten Fall sogar entgegengesetzt korrelieren. Somit besteht das Portefeuille der ART nicht aus vielen gleichartigen, sondern aus vielen unterschiedlich gearteten Risiken. So kann die ART eine ganze Palette von Risiken in Betracht ziehen, von denen sich die konventionellen (Rück-)Versicherer aus den erwähnten Gründen eher fernhalten. Die Versicherung gegen spezifische Wetterrisiken, die sich negativ auf die Erträge eines Unternehmens auswirken können, ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel.

Rückversicherer sind nur in der Lage, Versicherern ihre lokalen Kumul- und Klumpenrisiken abzunehmen, wenn Rückversicherer auf globaler Basis einen Risikoausgleich im Kollektiv unter Anwendung des Gesetzes der Großen Zahl erzielen können. Ist das nicht möglich, bleibt der Versicherungskunde wegen der umfangreichen Haftungsausschlüsse auf gewissen Risiken sitzen. Beispiele sind Pandemien, bestimmte Kriegs- oder kriegsähnliche Szenarien, Naturkatastrophen-Risiken, etc.


Alternative Strukturen in Zusammenhang mit nicht- oder schwer versicherbaren Risiken

Aufgrund ihres einzigartigen Portfolio-Ansatzes kann die ART dagegen auch solche Risiken in Betracht ziehen, die unter Umständen zu einer weiteren Diversifikation des ART-Portefeuilles beitragen.

Auf diese Weise werden die einem Unternehmen zur Verfügung stehenden Risikomanagement-Methoden und -Instrumente erweitert und die Finanzstabilität kann erhöht werden. Dies ist wichtig, weil in der heutigen schnelllebigen Zeit Unternehmensrisiken zunehmend kritisch betrachtet werden und Unternehmen mit stetig steigenden Erwartungen und Anforderungen seitens ihrer Stakeholder konfrontiert werden. Es gibt einen zunehmenden Druck, Planzahlen zu erreichen und eine schwindende Bereitschaft, Planabweichungen wegen „zufälliger“ Ereignisse zu akzeptieren. Dabei führen Kostendruck und Optimierungsprozesse zum Abbau von betrieblichen Redundanzen. Einzelne Risiken können sich dadurch aber verheerend auswirken (Domino-Effekt).

Hinzu kommt, dass der Accounting Standard IAS 37 die Möglichkeiten zur bilanziellen Vorsorge erheblich einschränkt. Generell sind keine Pauschalrückstellungen mehr möglich. Die Bildung von Rückstellungen ist nur mehr Einzelfall-bezogen und begrenzt möglich. Und sogar dann sind solche Rückstellungen zufallsbedingten Schwankungen unterworfen, die wiederum zu Schwankungen in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Kunden führen und sich negativ auf seine Planzahlen und den Unternehmensertrag auswirken können. Alternative Risikotransferlösungen schaffen hier Abhilfe. Sie unterstützen und erleichtern die internen Budgetierungsprozesse eines Kunden, verringern die Volatilität seiner Gewinn- und Verlustrechnung und stabilisieren somit seine Erträge. Dies kann sich auch positiv auf Kreditvereinbarungen mit Banken auswirken und die Finanzierungskosten, die sich teilweise auch nach der Volatiliät der Geschäftsergebnisse richten, reduzieren.


Alternative Strukturen in Zusammenhang mit marktüblichen Risiken

Das bedeutet jedoch nicht, dass die ART nur diese speziellen und generell als "nicht versicherbar" eingestuften Risiken ins Auge fasst. Ganz im Gegenteil; die ART ist auch bereit, Risiken zu übernehmen, für die im Markt konventionelle Lösungen angeboten werden. Sie macht dies aber nur auf strukturierter Basis. ART übernimmt Risiken sowohl in Form von Einjahrespolicen, die mehrere Sparten abdecken, als auch in Form von Mehrjahrespolicen, die eine oder mehrere Sparten umfassen.

Voraussetzung ist, dass sich die Motivation des Käufers vom vollumfänglichen Risikotransfer hin zur teilweisen Risikofinanzierung verlagert und sich so eine finanzielle Interessensgemeinschaft zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer etablieren lässt. Beide Parteien partizipieren am wirtschaftlichen Ergebnis eines solchen Vertrages. Sowohl die Gewinne als auch die Verluste werden geteilt, aber immer so, dass der Kunde einen klaren wirtschaftlichen Nutzen genießt.

Diese Art von Lösungen sind vor allem dann interessant, wenn Kunden, bedingt durch eine hohe Schadenfrequenz, für eine traditionelle Deckung Beiträge im doppelstelligen Prozentbereich bezahlen müssen. Falls kein Schaden eintritt, kann einem Versicherungseinkäufer schnell vorgeworfen werden, Geld zu verschleudern. Entschließt sich ein Versicherungseinkäufer jedoch aus diesem Grunde, keinen Versicherungsschutz zu kaufen, wird ihm bei Schadeneintritt möglicherweise genau das vorgeworfen werden.


Merkmale der alternativen, strukturierten (Rück-)Versicherung

Der Anwendungsbereich der alternativen (Rück-)Versicherung liegt also bei Risiken, die nicht oder nur schwer durch standardisierte Finanzmarkt- oder Versicherungsprodukte abgedeckt werden können bzw. nur zu sehr hohen (doppelstelligen) Prämiensätzen.

Mehrjährige Verträge, die eine Bandbreite von Risiken decken, erlauben Sublimitierungen, die zu Streuungs- und Steuerungseffekten führen. Dies ermöglicht wiederum die Bildung einer finanziellen, zweiseitigen Interessensgemeinschaft, die dem Kunden  dabei helfen, die Schwankungsbreite der Geschäftsresultate, wegen einzelner nicht- oder nur schwer versicherbarer potenzieller Schadensereignisse, erheblich zu reduzieren. Die ART bewegt sich dabei zwischen den Polen Selbstversicherung (bei der das Eigenkapital des Kunden beansprucht wird) und vollumfänglicher Risikotransfer (bei dem das Eigenkapital des Versicherers beansprucht wird). Der Schwerpunkt der ART liegt bei der Risikofinanzierung, durch die der zielgerichtete Einsatz von Eigenkapital eines Versicherten optimiert wird.

Beispiel

Ein Beispiel hierfür ist der Bau und Betrieb einer Mautbrücke durch ein Privatunternehmen, bei dem neue Baumaterialien und -techniken zur Anwendung kommen und das Unternehmen auf eine Fremdfinanzierung angewiesen ist. Viele Banken machen eine solche Finanzierung vom Abschluss einer Versicherungsdeckung abhängig. Während der Bauphase wäre das allem voran eine Montageversicherung. Allerdings könnte durch die Verwendung von neuen Materialien und/oder neuen Bautechniken die Prämie für eine konventionelle Deckung astronomisch hoch und die Police mit vielen Ausschlüssen versehen sein. Dies könnte sich negativ auf die Finanzierungsbedingungen auswirken.

In einem solchen Fall könnte die ART das Risiko praktisch ohne Ausschlüsse übernehmen, eine erheblich geringere Basisprämie verlangen, dafür im Schadenfall jedoch eine Zusatzprämie erheben, die sich -nach der Fertigstellung- aus der Zahl der Brücken-Nutzer errechnet. Das Risiko der ART verlagert sich dadurch vom eigentlichen Schadenseintritt während der Bauphase hin zu der Anzahl der Nutzer der Mautbrücke nach der Fertigstellung. Aus Sicht des Kunden hat das den Vorteil, dass bei Schadenfreiheit die Versicherungskosten bedeutend geringer sind und er bei Schadeneintritt während der Bauphase eine allfällige Zusatzprämie einfach in seiner Preiskalkulation für die Maut einrechnen und die Prämien über mehrere Geschäftsjahre verteilen kann. So können die Prämien an die jeweilige Liquiditätssituation und interne Budgetierung angepasst werden.


Das ART-Team

Die Möglichkeiten im Bereich der strukturierten (Rück-)Versicherung werden nur durch die Kreativität des Einzelnen beschränkt. Aus diesem Grunde operiert die ART wie eine Boutique mit einem kleinen, zuverlässigen Team von sehr erfahrenen Mitarbeitern mit interdisziplinären Fähigkeiten. Weitere Informationen zur ART, ihren Möglichkeiten, ihrem Team und den Kontaktdetails finden Sie unter: http://www.art.allianz.com/home.html.

Apropos holistisches Denken - zum Schluss noch eine kleine Aufgabe, die mehrdimensionales Denken erfordert:

  • Das Licht (die drei Glühbirnen) im Dachgeschoss ist ausgeschaltet.
  • Die drei Lichtschalter dazu befinden sich im Erdgeschoss.  
  • Sichtkontakt zwischen den beiden Stockwerken gibt es nicht.
  • Sie dürfen das Dachgeschoss nur einmal betreten.

Wie finden Sie heraus welcher Schalter mit welcher Glühbirne verbunden ist?

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Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie die Antwort interessiert (und Sie die Lösung nicht selbst finden).

Unsere Experten

Rob Makelaar arbeitet seit 2000 bei der Allianz Risk Transfer. Bevor er zur ART kam, hat er während 12 Jahren bei der Swiss Re gearbeitet; unter anderem als Senior Underwriter in der Luftfahrtabteilung und als Associate Director und Senior Structurer in der Financial Solutions Abteilung der Swiss Re New Markets. Rob is gebürtiger Holländer und hat an der Universität von Amsterdam ein Jurastudium abgeschlossen. Er lebt seit 1988 in der Schweiz, ist verheiratet und hat drei Söhne. Sie erreichen Rob unter der Telefonnummer +41 44 285 1815 oder per Mail.

E-Mail: robert.makelaar@art-allianz.com

Yann Krattiger arbeitet seit 2007 bei der Allianz Risk Transfer in Zürich. Bevor er zur ART kam, hat er während 12 Jahren in verchiedenen Funktionen in der Global Corpate Division der Zurich Financial Services gearbeitet; unter anderem als Senior Marine Underwriter, Network Manager für Internationale Versicherungsprogramme und Strukturierer von alternativen Versicherungslösungen. Yann ist gebürtiger Schweizer und ist im fanzösischen Teil der Schweiz aufgewachsen. Er hat als Betriebsökonom an der Hochschule für Wirtschaft Zürich abgeschlossen. Yann ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sie erreichen Yann unter der Telefonnummer +41 44 285 1810 oder per Mail.

E-Mail: yann.krattiger@art-allianz.com